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Bestimme die Leistungsfähigkeit von Akademie-Spielern und prognostiziere ihr Potenzial mit dem ProAssessment in der skills.lab Arena.
Der Ablauf eines ProAssessments im Video
Fragen und Antworten zum ProAssessment
Was ist das ProAssessment?
Beim ProAssessment handelt es sich um ein standardisiertes Verfahren, bei dem das Leistungsvermögen einer Spielerin bzw. eines Spielers anhand von acht Parametern überprüft wird: Passgenauigkeit, Schussgenauigkeit, erster Kontakt, Dribbling, Bewegungsschnelligkeit, Schusskraft, Beidbeinigkeit und Kognition.
Wie lange dauert ein ProAssessment?
Bei einem ProAssessment werden insgesamt 13 Übungen mit der Gesamtdauer von 45 Minuten gespielt.
Was wird bei einem ProAssessment gemessen?
Gemessen wird die Schussgeschwindigkeit, die Pass- und Schussgenauigkeit sowie die Zeit, die für einzelne Aktionen benötigt wird, etwa bei Dribblings, Schuss- und Passübungen bzw. kognitiven Übungen. Ein entscheidender Vorteil beim ProAssessment ist dabei die Präzision der Messungen. Die skills.lab Arena ist unter anderem dazu in der Lage, die Zeit einer Ballaktion einer Spielerin bzw. eines Spielers mit einer durchschnittlichen Abweichung von nur 0,05 Sekunden zu berechnen. Kein anderes verfügbares Trainings- und Assessmentsystem im Fußball ist präziser.
Wie funktioniert die Auswertung?
Ausgewertet werden die erhobenen Daten von einem eigenen skills.lab Data-Science-Team, das die erbrachten Leistungen anschließend auch visuell aufbereitet. So entsteht eine 360-Grad-Analyse, die die Leistungsfähigkeit anhand der acht überprüften Parameter in Form eines Netzdiagramms abbildet.
Welche Vergleiche sind möglich?
Die 360-Grad-Analyse ist die Basis für mehrere Vergleiche. Hat eine Spielerin oder ein Spieler mehrere ProAssessments absolviert, lässt sich aus der Trendanalyse eine Entwicklung innerhalb eines Zeitraums ablesen. Aufgrund des standardisierten Ablaufs eines ProAssessments, ist es auch möglich, Akademiespielerinnen bzw. -spieler mit Profis aus dem eigenen Verein zu vergleichen. Das ProAssessment unterstützt Vereine und Verbände daher vor allem bei der Selektion im Übergang vom Akademie- zum Profilevel und kann dadurch die Produktivität der Nachwuchsarbeit nachhaltig steigern.
Wie erfolgt die Analyse der Ergebnisse mit den Vereinen?
Neben der grafischen Aufbereitung der Daten eines ProAssessments, analysiert das skills.lab-Team die Ergebnisse auch mit den Trainern bzw. Akademieleitern des Vereins. Diese Besprechungen dienen nicht nur dazu, auf Fragen zu den erhobenen Daten einzugehen, sondern auch die individuellen Leistungen von Spielerinnen und Spielern im Kontext mit ihrem aktuellen Fitnesszustand, ihrer Form oder ihrer Entwicklungsphase zu setzen. Für jede Spielerin und jeden Spielre ergibt sich dadurch ein detailliertes Gesamtbild, bestehend aus subjektiver Beurteilung der Trainer und objektiv erhobenen Leistungsdaten aus der skills.lab Arena.
Was gibt es noch zum ProAssessment zu wissen?
Über Entsteheung und datenwissenschaftliche Hintergründe zum ProAssessment sprechen Lucia Gjeltema, Head of Data Science, und Roland Goriupp, Head of Sports im Team von skills.lab im Interview auf unserem Blog.
Um die fußballerische Entwicklung von Talenten im Detail zu verfolgen, arbeitet der ÖFB im Rahmen des "Projekt 12" seit 2022 mit skills.lab zusammen. "Die Idee hinter er Kooperation lag in der Überlegung, ob die skills.lab Arena ein Instrument sein kann, das die Talentprognose genauer werden lässt", erklärt "Projekt 12"-Leiter Günter Kreissl. Zum Start der Kooperation absolvierten ausgewählte Talente eines Jahrgangs jeweils zwei ProAssessments im skills.lab Wundschuh. "Durch einen gewissen Zeitpunkt zwischen den Testungen, konnten wir überprüfen, ob sich die Ergebnisse im skills.lab mit den Beobachtungen dre Coaches bezüglich der Entwicklung ihrer Talente decken", sagt Kreissl. Genau das war oftmals der Fall. "Die Wahrheit bei der Beurteilung von Spielern ist immer eine Mischung aus objektiven Zahlen und dem, was du spürst und siehst. Für die Talentecoaches waren die Ergebnisse aus dem skills.lab dahingehend sehr wertvoll. Man sieht anhand der Resultate genau, in welchen Bereichen ein Spieler stärker geworden ist."
Präzise Messung und detaillierte Auswertung
Ausgewertet werden die erhobenen Daten von einem eigenen skills.lab Data-Science-Team, das die erbrachten Leistungen anschließend auch visuell aufbereitet. So entsteht eine 360-Grad-Analyse, die die Leistungsfähigkeit anhand der acht überprüften Parameter in Form eines Netzdiagramms abbildet. Wie detailliert die Auswertungen erfolgen, zeigt sich bei der Analyse der einzelnen Parameter. Bei der Schussgenauigkeit beispielsweise werden die Treffer aller Schussübungen zentimetergenau auf den idealen Treffpunkt gemessen. Relevant dabei ist die Streuung. Das heißt, dass beispielsweise ein Ball, der bei einer Schussübung knapp außerhalb des virtuellen Tores in der skills.lab Arena auftrifft, genauso knapp am idealen Treffpunkt vorbeigegangen ist, wie ein Ball, der knapp im Tor gelandet ist.
Technische und kognitive Fähigkeiten stehen im Mittelpunkt
ÖFB-Nachwuchsteamchef Oliver Lederer hat sich von den Vorteilen des ProAssessments selbst überzeugt: "Für uns sind die in der skills.lab Arena eine einzigartige Möglichkeit, den Spielern auf den Zahn zu fühlen. Die Testbatterie, die von Roland Goriupp (Head of Sports bei skills.lab, Anm.) und seinem Team entwickelt wurde, ist sehr „fußballnahe“. Erstmalig geht es dabei nicht darum, wie gut ein Spieler aus sportwissenschaftlicher Sicht im Bereich Athletik performt. Viel mehr stehen die grundlegenden technische Fähigkeiten sowie die kognitiven Fertigkeiten jedes Spielers im Mittelpunkt. Am Ende des Tages wollen wir die besten Fußballspieler und hier ist die Zusammenarbeit mit skills.lab aus meiner Sicht einfach alternativlos, denn nirgendwo anders können die individuellen Fähigkeiten so gut – und nach aktuellem Stand der Wissenschaft – überprüft werden wie in der skills.lab Arena."
Akademiespieler in Wundschuh
Talentecoach Martin Hiden sowie Eaden Roka und Edvin Rahmani von der AKA SK Rapid
Akademiespieler in Wundschuh am Prüfstand
Armin Haider von der AKA LASK U18.
Akademiespieler in Wundschuh am Prüfstand
Talentecoach Patrik Barbic gemeinsam mit Thierry Fidjeu-Tazemeta und Marcel Kurz von der AKA St. Pölten NÖ